TechnikBasteln goes English

Danke einer Einladung von Expat-Broker bei ihrem Summer Camp 2015 (Motto: „Science, Fun & Adventure“) mitzuwirken, hatten wir die Gelegenheit zum ersten Mal zwei unserer Workshops auf Englisch abzuhalten. Letzte Woche haben wir mit dem Computer-Workshop begonnen und gestern Vormittag standen dann das Internet und Handys am Programm.

Beim Computer-Workshop waren 12 TeilnehmerInnen zwischen 8 und 14 Jahren und da ein Großteil als Muttersprache Englisch hatte, haben wir den Workshop bilingual bzw. mit häufigem Wechseln zwischen Deutsch und Englisch abgehalten. Inhaltlich ist der Workshop wieder gut angekommen, auch wenn das wiederzusammenschrauben der Laptops aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nur, tja, mittelprächtig funktioniert hat;-)

english_laptops

Am gestrigen Workshop haben dann 13 Kinder – wieder zwischen 8 und 14 – teilgenommen, wobei es nur teilweise Überschneidungen zur Gruppe von letzter Woche gab. Inhaltlich haben wir uns auf das Internet und Handys konzentriert, wobei ich es sehr spannend gefunden habe, wie groß die Bandbreite der verschiedenen Verwendungen des Internets ist.

Die Zwischenfrage ob man Wikipedia jetzt trauen kann oder nicht, hat uns auch eine ganze Weile beschäftigt. Dabei war es – wiedermal – sehr spannend die Reaktionen zu sehen als ich David Alabas Geburtsdatum in der englischen Wikipedia auf 2012 geändert habe und diese Information auch am Ende des Workshops noch nicht wieder korrigiert worden war…

In short: We had two great workshops mornings with a fun group.

Lang, lang ist’s her…

Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Jetzt ist es wirklich schon 6 Monate her, seit wir zum letzten Mal ein Update hier veröffentlicht haben und auch auf unseren Facebook-Seite war die letzten Monate eher wenig los. Und auch wenn unsere Jobs Tanja und mich die letzte Zeit halbwegs auf Trab gehalten haben, so sind wir doch dazu gekommen einige Sachen zu machen.

Direkt im Anschluss an unseren Workshop im Alpbacher Hallenbad Ende August habe ich 2 Workshops bei der KinderUni OÖ in Steyr gehalten. Mitte Oktober haben wir uns dann bei der im Zuge der Europäischen CodeWeek im Wiener Museumsquartier stattfindenden CodingSchool beteiligt. Dabei habe ich mich an 2 Vormittagen mit insgesamt 4 Volksschulgruppen und der wirklich empfehlenswerten Android-/iOS-App Lightbot dem Thema Programmieren gewidmet. Außerdem habe ich auch noch an einer vom bmvit an der FH St. Pölten organisierten fti…remixed Speeddating Veranstaltung teilgenommen, bei der ich sowohl das Format als auch die Fragen der jugendlichen TeilnehmerInnen sehr spannend gefunden habe.

Das Video unten gibt einen guten Eindruck von der CodingSchool und allgemein der CodeWeek und was sich dort alles getan hat:

Seit letzter Woche laufen schon wieder die erste Treffen und Planungen für die CodeWeek 2015 und wir werden sicherlich wieder in der einen oder anderen Form mitwirken.

Vor 2 Wochen habe ich auch eine Einladung zur „Do IT Yourself“ Tagung der Pädagogischen Schule Schwyz am 30. Mai erhalten. Dort werde ich 2 60-minütige – und dadurch etwas abgespeckte – Workshops mit den TeilnehmerInnen halten.

Seit November 2014 laufen auch schon wieder die Vorbereitungen für die Workshops bei der heurigen KinderUni OÖ. Da die Workshops in Hagenberg und Steyr letztes Jahr gut angekommen sind, werden wir heuer zwei neue Standorte bespielen: Weyer im Ennstal und Linz. Zusätzlich gibt’s noch Interesse von einer privaten Organisation, die uns eingeladen hat für eine internationale Gruppe von Kindern in den Sommermonaten einen Workshop in Wien zu veranstalten.

Last but not least könnte sich für den am 25. November in Wien stattfindenden Entrepreneurship Summit eine thematische Synergie zwischen TechnikBasteln und der Entrepreneur Education Initiative „Starte dein Projekt“, für die ich auch manchmal Workshops mit (allerdings älteren) SchülerInnen leite, ergeben. Aber mehr (und mehr konkretes;-) dazu wenn es wirklich spruchreif ist.

Der lange Rede kurzer Sinn: Auch wenn wir online dieser Tage recht ruhig sind, tun sich im Hintergrund doch einige Sachen. Wir freuen uns natürlich wie immer über Workshop- oder sonstige Anfragen von SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern und sonstigen Organisationen, die Kindern Grundlagenwissen über Technologien vermitteln und die Begeisterung für dieses Thema fördern wollen.

#efa14: Workshop im Alpbacher Hallenbad am 25.8. ab 14 Uhr

Tanja hat ja letzte Woche bereits erwähnt, dass wir heuer im Zuge des alpachlearningprogram, das rund um das Europäische Forum Alpbach stattfindet, einen Workshop abhalten werden. Mittlerweile sind die letzten Vorbereitungen dafür abgeschlossen und wir freuen uns schon darauf am Montag, 25. August ab 14 Uhr im Alpbacher Hallenbad mit den Alpbacher SchülerInnen gemeinsam zu erarbeiten wie ein Laptop von innen aussieht um ihnen am Ende diese Teilnahmebestätigung überreichen zu können:

alp_zertifikat

Es freut mich auch sehr, dass wir T-Mobile als Unterstützer für unseren Workshop gewinnen konnten!

2013 war ich im Zuge des von T-Mobile organisierten Arbeitskreises „Vernetztes Lernen, vernetzte Schule“ ja ebenfalls beim Europäischen Forum Alpbach. Damals wurde unter anderem der Grundstein für das Projekt Connected Kids gelegt, an dem ich im Wintersemester am Rande mitwirken konnte und bei dessen Abschlussveranstaltung Ende April ich eine kurze Keynote halten durfte. Zusätzlich habe ich nach dem Arbeitskreis auch Johanna, die Initiatorin des alpbachlearningprograms, getroffen womit sich der Kreis schön schließt.

efa13_ak

EFA 2013: Arbeitskreis „Vernetztes Lernen, vernetzte Schule“

Keynote beim Tag der Informatik Fachdidaktik 2014

Mitte März durfte ich beim Tag der Informatik Fachdidaktik 2014 eine der beiden Keynotes mit dem Titel „Technik basteln mit TechnikBasteln und Co.“ halten. Seit einiger Zeit ist die Aufzeichnung davon jetzt auf YouTube zu finden und ich habe mir gedacht, dass sie für den/die eine/n oder andere/n interessant sein könnte:

Meine Folien vom Vortrag sind übrigens auf SpeakerDeck zu finden.

Workshops bei der Begabtenakademie NÖ

Wir bieten heuer im Sommersemester im Zuge der Begabtenakademie NÖ zwei unserer Workshops je zweimal an:

  • 4. April in Baden (Achtung: Veranstaltungsort ÄNDERUNG): Wie ein Computer aufgebaut ist und funktioniert & Die technischen Grundlagen des Internets (Details auf Seiten 43 und 44 vom Industrieviertel Programm)
  • 10. Mai in Tulln: Wie ein Computer aufgebaut ist und funktioniert & Die technischen Grundlagen des Internets (Details auf Seiten 19 und 21 vom Weinviertel Programm)

noe_begabtenakademieDanke an dieser Stelle an Bernhard Löwenstein vom Institut zur Förderung des IT-Nachwuchses (IFIT) für das Herstellen des Kontakts zur Begabtenakademie NÖ.

 

Von großen und kleinen TechnikBasteln Workshops

Nach unserem bisher größten TechnikBasteln Workshop mit mehr als 60 Kindern und 9 TrainerInnen beim Siemens Kindermatinee vor knapp 2 Wochen (mehr dazu in einem separaten Eintrag sobald wir die Fotos von der Veranstaltung bekommen), habe ich heute unseren kleinsten Workshop mit 5 Kindern abgehalten. Das Thema war wieder „Aufbau und Funktionsweise eines Computers“ und wie immer ist das zerlegen und wieder zusammenbauen der Laptops sehr gut angekommen. Die Atmosphäre war sehr gemütlich und es war angenehm aufgrund der kleinen Anzahl der Kinder auch wirklich alle Arbeitsabläufe, Gespräche und Fragen genau mitverfolgen zu können.

Happy New Year & Ausblick auf 2014

Auch wenn es mittlerweile schon fast etwas spät ist: Happy New Year 2014! Wir hoffen ihr habt alle erholsame Weihnachtsfeiertage verbracht und hattet auch einen guten Rutsch in das neue Jahr.

photo by DustyDingo

Rückblick…

Auch wenn es hier am Blog in den letzten Monaten recht ruhig war, hat sich bei uns einiges getan. Das liegt vor allem an unserer Teilnahme am Social Impact Start Förderprogramm, durch die wir an einer Vielzahl von Veranstaltungen und Workshops zu Themen wie PR Arbeit, Business Strategy, etc. teilnehmen, Zugang zu ExpertInnen in diversen Bereichen bekommen und uns allgemein mit vielen spannenden Leuten und Projekten austauschen können. Zu sagen, dass wir dadurch in den letzten 6 Monaten viel gelernt haben, wäre ein echtes Understatement und es haben sich viele interessante neue Perspektiven für uns ergeben. Aber mehr dazu im Laufe der nächsten Wochen und Monate.

…und Ausblick auf die nächsten Monate

Kurzfristig sind wir jetzt mit den Vorbereitungen für unsere Workshops beim Siemens Kindermatinee am 19. Jänner recht beschäftigt, da wir in 3 Sessions mit bis zu 240 Kindern arbeiten werden. Da wir normalerweise mit Gruppen von ca. 20~25 Kindern gearbeitet haben, erfordert dies natürlich Anpassung auf diversen Ebenen, vor allem was den Aufbau des Workshops und die Anzahl der Workshop-LeiterInnen betrifft. Dank der super Unterstützung von diversen Freunden und Bekannten werden wir das aber sicherlich gut meistern.

Abgesehen davon arbeiten wir auch an weiteren Aktivitäten. Ganz besonders freut uns, dass es sehr gut aussieht, dass wir im Frühling voraussichtlich auch unsere ersten Workshops in Niederösterreich (wo wir neben Salzburg und Kärnten bisher keine Workshops abgehalten haben) anbieten werden können.

Des Weiteren wurde ich eingeladen Mitte März am Tag der Informatik Fachdidaktik 2014 – der unter dem Titel „Technik basteln“ läuft – des Regionalen Fachdidaktik Zentrum Informatik Graz eine der beiden Keynotes zu halten.

Tanja und ich reden auch seit längerem über eine Überarbeitung der Website und ich denke dieses Thema wird uns in den nächsten Monaten auch noch weiter beschäftigen.

Kurz: Es tut sich viel in der TechnikBasteln Welt und nach einer erholsamen Weihnachts- und Silvesterzeit freue wir uns jetzt schon darauf uns wieder in die Arbeit zu stürzen.

TechnikBasteln @ social impact start

Es freut uns sehr mitteilen zu können, dass wir mit TechnikBasteln mit Anfang Juli im social impact start Förderprogramm aufgenommen worden sind!

social impact start Logo

Die Teilnahme am social impact start Programm ist für uns eine wunderbare Möglichkeit um TechnikBasteln weiterzuentwickeln. Konkret unterstützt werden wir dabei auf mehreren Ebenen:

  • Wir haben eine Mitgliedschaft im Wiener Hub (in dem ich auch gerade diese Zeilen schreibe) und dadurch nicht nur einen Arbeitsplatz für 1~2 Tage pro Woche, sondern auch Zugang zum lokalen und globalen The Hub Netzwerk bekommen.
  • Wir werden Unterstützung und Feedback von einer Mentorin von SAP Österreich erhalten.
  • Auf der persönlichen Ebene werden wir durch einen Coachingprozess begleitet und unterstützt.
  • Wir haben die Möglichkeit uns mit diversen Experten auszutauschen, u.A. steht für die nächsten Wochen ein Treffen mit jemanden, der sich intensiv mit dem Thema Trainingsentwicklung beschäftigt, am Programm.
  • Last but not least gibt es natürlich noch den Austausch mit den anderen drei StipendiatInnen und ihren Projekten, die mit uns gefördert werden: Christoph Holzhaider von studienaktie.org, Tobias Haider von UbiGo, Evelina Lundqvist von Zero Waste Jam.

Die ersten zwei Wochen von social impact start waren schon sehr spannend und wir haben allerlei super Input, Feedback und Hinweisen aus allen möglichen Richtungen bekommen. Wir freuen uns schon sehr auf die Arbeit der nächsten Wochen und Monate und werden natürlich auch hier am Blog immer wieder über unsere Erfahrungen berichten.

Open Education bei den Linuxwochen Wien 2013

Anfang des Monats waren Tanja und ich bei der 2013er Ausgabe der Linuxwochen Wien. Ich durfte dabei schon in der Vorbereitungsphase ein wenig bei der Organisation von Vortragenden für den Open Education Track helfen.

Der erste Vortrag des Tages war von Martin Putzlocher der über seine Erfahrungen mit einem Wahlfach Software-Entwicklung an seinem Gymnasium in Bayern berichtet. Aus OLPC Perspektive besonders spannend ist dabei natürlich, dass seine SchülerInnen dabei Sugar Activities entwickeln. Ich war schon vor knapp einem Jahr mit Martin in Kontakt gewesen und hatte seine Arbeit etwas verfolgt, aber es war super in dem Vortrag einen tieferen Einblick zu bekommen und auch die Perspektive von zwei mitgereisten Schülern zu hören.

Weiter ging es dann mit Chris Wegmayr, der unter dem Titel Open Source in der Volksschule diverse Software und ihre Verwendungsmöglichkeiten vorstellte. Ich kannte die meisten der vorgestellten Programme schon, es war aber sehr interessant mehr über die diversen Einsatzbereiche zu erfahren und aus dem Publikum kamen diesbezüglich auch gute Vorschläge.

Anschließend durfte ich auf das Podium um unter dem Titel Open Software|Hardware|Content|Access in Education diverse entsprechende Projekte und Initiativen vorzustellen. (Dabei fällt mir ein, dass ich bei Gelegenheit meine Präsentationsfolien auf Speaker Deck hochladen werde.)

Nachdem ich mir eine kurze Pause, der allerdings leider der Raspberry Pi Vortrag zum Opfer fiel, gegönnt hatte, ging es mit einer kleinen Open Education Podiumsdiskussion, die von Georg Kainz von quintessenz moderiert wurde, weiter. Bei Podiumsdiskussionen an denen ich teilnehme, tue ich mir immer sehr schwer zu beurteilen wie interessant und relevant – oder eben nicht – sie für das Publikum waren. Falls sie eine/r der LeserInnen hier gesehen hat dann würde ich mich über entsprechendes Feedback (in der Form eines Kommentars oder gerne auch per E-Mail) sehr freuen.

LinuxtageFoto: Martin Putzlocher, Tano Bojankin, Christoph Derndorfer, Georg Kainz (v.l.)

Danach habe ich mir vor allem dem Networking gewidmet, wobei ich mir zwischendurch allerdings auch noch den Vortrag von Kerstin Kollman über Rails Girls Vienna, den Wiener Ableger der internationalen Rails Girls Initiative, angehört habe. Die Session war auch noch sehr spannend und anschließend haben sich Tanja und ich auch noch länger mit Kerstin ausgetauscht und über Kooperationsmöglichkeiten unterhalten.

Kurz: Der Open Education Track war aus meiner Sicht ein voller Erfolg, wobei mir, abgesehen von den spannenden Inhalten, vor allem die Möglichkeiten des Austausches mit alten und neuen Freunden und Bekannten sehr gut gefallen und Spaß gemacht hat.

Online-Version vom Komponentenspiel

Für die Aufbau und Funktionsweise eines Computers Workshops haben wir wohl immer am meisten Materialien mit. Abgesehen von den Laptops, die von den TeilnehmerInnen zerlegt – und danach natürlich wieder zusammengeschraubt – werden, bringen wir auch diverse Hardware-Komponenten mit. Als Abschluss und Wiederholung haben wir ein Komponentenspiel entworfen bei dem die Namen und Beschreibungen von 6 verschiedenen Hardware-Komponenten den entsprechenden Fotos zugeordnet werden müssen. Wir haben bezüglich dem Spiel auch schon mehrmals gehört, dass dies auch für die Tage oder Wochen nach unseren Workshops eine gute Möglichkeit wäre um die besprochenen Inhalte zu wiederholen.

Dank der tatkräftigen Unterstützung von Andreas Kriwan ist dies nun auch ohne Drucker, Schere und Laminiergerät möglich, weil er für uns eine Online-Version des Komponentenspiels entwickelt hat!

Die zufällig angeordneten Namen und Beschreibungen der Komponenten müssen dabei von ihren Feldern rechts auf die entsprechenden Felder in der Mitte gezogen werden. Sobald alle Kärtchen in einem entsprechenden Feld liegen wird automatisch überprüft ob alle Antworten stimmen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, werden die entsprechenden Felder rot markiert.

komponentenspielDas Spiel ist unter diesem Link verfügbar bzw. natürlich auch auf der Seite des Aufbau und Funktionsweise eines Computers Workshops zu finden. Viel Spaß beim Spielen!

Und Andreas, vielen Dank nochmals für deine Unterstützung!